Lenze für Kunden

Ideen einfach in Bewegung bringen



Industrie 4.0 – seit 1947: Mit unseren Kunden die Zukunft gestalten

Was sich Unternehmen von Industrie 4.0 versprechen? Die Verzahnung industrieller Produktion mit digitaler Informations- und Kommunikationstechnik. Sie wollen flexibler, schneller und effizienter produzieren können. Neu ist das nicht. Schließlich arbeitet Lenze schon immer an einfachen Lösungen mit Mehrwert für seine Kunden. Nicht umsonst lautet unser Claim: So einfach ist das.

Seit 70 Jahren ist Lenze Technologiepartner für den Maschinenbau. Eine offene und intensive Zusammenarbeit ermöglicht die Realisierung passender intelligenter Automatisierungslösungen für die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden aus unterschiedlichen Branchen.

Weltweit laufen die besten Maschinen und Produktionen mit Lenze.

Lenze ist ein führendes Automatisierungsunternehmen für den Maschinenbau und Spezialist für Motion Centric Automation.

Als einer der wenigen Anbieter auf dem Markt begleiten wir den gesamten Entwicklungsprozess einer Maschine – von der ersten Idee basierend auf den speziellen Bedürfnissen unserer Kunden über die Inbetriebnahme bis zum Aftersales. Wir liefern die dazu nötigen Komponenten – egal ob Hard- oder Software – aus eigener Herstellung und überzeugen mit unserer Engineering- und IT-Kompetenz. Das Ergebnis: Antriebs- und Automatisierungssysteme, von denen unsere Kunden gerade in der Industrie 4.0 profitieren.

Lenze wurde 1947 bei Hameln gegründet und ist heute mit seinem Netzwerk an Produktions- und Logistikstandorten sowie mit Vertriebs- und Servicestützpunkten in mehr als 60 Ländern vor Ort. Das Familienunternehmen beschäftigt rund 3.500 Mitarbeiter, die einfache Lösungen für den Erfolg seiner Kunden schaffen. Lenze. So einfach ist das.

Unser Strategie-Portal - drei Säulen der Wachstums- und Kompetenzfelder

Lösungskompetenz als Systemanbieter

Als Spezialist für die Maschinenautomatisierung sind wir in drei Kompetenzfeldern aktiv: Wir liefern hochwertige mechatronische Produkte, Systemlösungen sowie Digitalisierungsleistungen. Von Standard bis zu individuell angepasst. Unseren Kunden bieten wir ein umfassendes Portfolio sorgfältig aufeinander abgestimmter und skalierbarer Systemkomponenten aus einer Hand: von elektrischen Antrieben wie Motoren und Getrieben über Steuerung und Visualisierung bis zu Applikationssoftware und Engineering-Tools sowie Dienstleistungen, die Mehrwert schaffen. Dieser Baukasten ermöglicht es, perfekte, auf unsere Kunden zugeschnittene Lösungen zu entwickeln.

Besonders erfahren sind wir in fünf Branchen, auf die wir uns strategisch fokussieren: Automotive, Consumer Goods, Converting & Printing, Intralogistic und Textile. Hier kennen wir uns richtig gut aus und haben über viele Jahre hinweg passende Produkte und Lösungen entwickelt, die den Kunden das Leben so einfach wie möglich machen. Wodurch zeichnen wir uns noch aus? Durch unsere Technologiestärke sowie die Vertriebs- und Engineering-Kompetenz unserer rund 3.500 Mitarbeiter. Für die besten Lösungen arbeiten sie in internationalen Teams weltweit über unsere Standorte hinweg zusammen.

Weltweit vor Ort

Der regionale Heimatmarkt von Lenze ist traditionell Europa. Hier erwirtschaften wir gut drei Viertel unseres Umsatzes. Nordamerika und Asien sind für uns wichtige Wachstumsregionen. Die mit unserer Automatisierungstechnik ausgestatteten Maschinen kommen weltweit zum Einsatz. Unsere Unternehmensvision lautet: „Weltweit laufen die besten Maschinen und Produktionen mit Lenze.“

Mit unserem Netzwerk an Produktions- und Logistikstandorten sind wir präsent in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Polen, Indien, in China und den USA. Von hier aus sorgen wir für weltweite Verfügbarkeit und schnelle Lieferung. Unsere Vertriebs- und Servicestützpunkte sind in mehr als 60 Ländern vor Ort und sorgen für eine zuverlässige Betreuung.

Lösungen, die Maßstäbe setzen

Lenze automatisiert mehr als 1.000 innovative Maschinenkonzepte. Und zwar pro Jahr. Dabei begleiten wir unsere Kunden über alle fünf Phasen des Engineering-Prozesses: von der Idee über das Konzept bis zur fertigen Maschine oder Automatisierungslösung und darüber hinaus – über den gesamten Lebenszyklus der Maschine bzw. Lösung hinweg. Oft setzen wir dabei neue Maßstäbe. So wie bei den folgenden aktuellen Beispielen.

Mit Lenzes enorm breiten Produktportfolio kombiniert mit einem lösungsorientierten Vertriebsansatz ist Lenze der perfekte Partner, um das Thema intelligente, vernetzte Maschinen und digitalisierte Wertschöpfungsprozesse bei den Kunden voranzutreiben.

Die fünf Phasen des Engineering-Prozesses



Ideen entwickeln: Industrielle Einzelfertigung von Küchenteilen

Individuelle Einzelanfertigungen liegen voll im Trend. Dabei stellen Abweichungen vom Standard die industrielle Produktion vor echte Herausforderungen. Zum Beispiel bei der Fertigung von Küchen. Die Idee: eine Sägeanlage, die auch kleinste Stückmengen vollautomatisch und trotzdem wirtschaftlich aufteilt – und das bei hoher Output-Leistung und wenig Verschnitt. Gemeinsam mit Schelling, dem österreichischen Spezialisten für Druckbalkensäge-Technologie, hat Lenze als Technologiepartner diese Idee verwirklicht. Zum Einsatz kam unter anderem die Lenze FAST Application Software für Roboterapplikationen. Hierbei handelt es sich um einen vollwertigen Robotik-Kern, der alles bietet, was der Maschinenbauer für schnelle und flexible Handhabungsaufgaben braucht – ohne spezielle Kenntnisse in der Robotik. Ein konsequenter Schritt in Richtung einer vernetzten Produktion: Über den Motion Controller 3200C ist die Anlage in das übergeordnete Produktionsplanungssystem eingebunden.

„Wir denken immer mehr in mechatronischen Maschinenmodulen aus Mechanik, Elektronik und Software, die wir für andere Projekte wiederverwenden können. Deshalb brauchen wir Komplettanbieter wie Lenze, die uns auch bei der Softwareentwicklung unterstützen.“

Dietmar Nußbaumer
Leiter Technik und Montage bei Schelling

Industrielle Einzelfertigung ist heute State of the Art.

Konzepte erstellen: Kompakte Antriebe für Fördertechnik im Schokoladenlager

Logistikzentren und Hochregallager sind Paradebeispiele für Effizienz. Moderne Fördertechnik sorgt dafür, dass Rohwaren, Fertigprodukte und Verpackungsmittel dorthin transportiert werden, wo sie gebraucht werden. Und zwar auf möglichst wenig Fläche. Gefragt sind intelligente, kompakte und kostenbewusste Lösungen. So wie die Anlagen, die der Schweizer Materialflussexperte Stöcklin für den Chocolatier Camille Bloch an seinem Stammsitz in Courtelary (Schweiz) gebaut hat. Lenze lieferte dafür das durchgängige Antriebskonzept. Und mehr als 120 Lenze-Smart-Motoren, die Rollen- und Kettenförderer, Hubumsetzer und Aufgabestationen antreiben. Ihr Vorteil: kleine Baugröße bei großer Funktionalität. So können zum Beispiel Drehzahlen und Geschwindigkeiten nach Bedarf verändert werden. Per Near Field Communication (NFC) und Lenze-App geht das ganz einfach. Wer sich von der Weitsicht des wachsenden Familienunternehmens überzeugen möchte: Es hat nicht nur die Produktion erweitert und in ein neues Logistikzentrum investiert, sondern auch in eine Schokoladen-Erlebniswelt.

„Diese Antriebslösung von Lenze ist ein echter Nutzen, weil wir kleiner bauen können, günstigere Antriebe einsetzen und auch noch energieeffizienter unterwegs sind.“

Oliver Colombo
Bereichsleiter für horizontale Fördertechnik bei Stöcklin

Materialfluss für eine Marke:
Die Marke Ragusa von Chocolats Camille Bloch steht für eine fast 90-jährige Chocolatier-Tradition aus der Schweiz.

Lösungen erarbeiten: moderne zukunftsweisende Visualisierung für Bedienung einer Textilmaschine

In unserem Alltag ist sie nicht mehr wegzudenken, im Maschinenbau ist sie noch längst nicht überall angekommen: die einfache Kommunikation per Touchscreen, wie wir sie von Smartphones und Tablets kennen. Monforts, der Spezialist für Textilmaschinen aus Mönchengladbach, hat in enger Zusammenarbeit mit Lenze eine komplett neu gedachte Bedienerführung für die neue Generation der Spannrahmen Montex entwickelt. Lenze hat Monforts in diesem Projekt über alle Phasen des Engineering-Prozesses begleitet und insbesondere bei der Ideenfindung erste Umsetzungsszenarios skizziert, sodass aus der Idee ein Konzept und schließlich eine innovative Visualisierung wurde. Maschinenbauprojekte wie die neue Generation an Spannrahmen bei Monforts zeigen die Lösungskompetenz von Lenze, von der Aktorik über die Automatisierungssoftware bis hin zur Mensch-Maschine-Schnittstelle.

Für den Bediener der Maschine öffnet sich eine neue Welt: Funktionen wie Wischen, Zoomen und Blättern auf dem multisensorischen Display sind nun auch an der Maschine möglich. Die Bildschirmaufteilung kann individuell angepasst und gespeichert werden, schließlich hat der Schichtleiter ein anderes Informationsbedürfnis als der Bediener vor Ort. Außerdem unterstützt die neue Visualisierung den schnellen Teleservice über das Internet. Weitere Vorteile neben dem höheren Bedienkomfort: Rüstzeiten, Prozessüberwachung und Datenverwaltung lassen sich verkürzen. Wir sind überzeugt: Die selbsterklärende Visualisierung mit einer gelebten Smartphone-Gestik wird der Standard im Industrieumfeld.

„Wenn sich unsere Spannrahmen gerade bei häufig wechselnden Maschinenführern leichter bedienen lassen, spart der Textilbetrieb Zeit bei Rüstarbeiten und dem Einfahren von neuen Produkten. Mit einem schnellen Rüsten der Anlage habe ich höchste Produktivität von Anfang an. Das rechnet sich für unsere Kunden.“

Klaus A. Heinrichs
Prokurist bei Monforts

Einfach kommunizieren im Industrieumfeld:
neu gedachte Bedienerführung für eine Textilmaschine

Maschinen herstellen: Vorreiter bei der Energieeffizienz von Wellpappenanlagen

Energiesparen ist nicht nur angesagt, weil es gut für die Umwelt ist, sondern spart auch Geld. Deshalb nimmt die Energieeffizienz in der Forschung und Entwicklung von Maschinen- und Anlagenbauern einen immer bedeutenderen Stellenwert ein. So wie bei BHS Corrugated, die mit ihren Wellpappenanlagen weltweit die Verpackungsindustrie beliefert. Für die neu entwickelte SteadyLine hat das Unternehmen einen kompletten Wechsel der Antriebstechnologie vollzogen: von Gleichstrom- auf Drehstromtechnik. Eine Lösung, die in enger Projektpartnerschaft mit Lenze entstanden ist. Den Kern bilden die Lenze Servo Drives 9400 HighLine und ein effektiver DC-Zwischenkreisverbund. Vor allem in China ist Energiesparen derzeit angesagt. Technische Lösungen müssen sich allerdings im Vorfeld von Investitionsentscheidungen bewerten lassen. Mit dem Drive Solution Designer stellt Lenze dafür eine Software zur Verfügung, mit der sich Antriebe einfacher auslegen lassen – inklusive Optimierung der Energiebilanz. Antriebsalternativen können mit diesem Tool auch unter energetischen Gesichtspunkten miteinander verglichen werden. Lenze bietet das Know-how und alle Bausteine, um die Energieeffizienz von Maschinen und Anlagen deutlich zu verbessern.

„Der Wellpappenmarkt ist zwar reif für ROI-Berechnungen bei Energiesparinvestitionen, wir brauchen dafür aber klare Belege. Das grüne Denken ist in China im Kommen. Dank der Antriebstechnologie von Lenze sind wir mit unserer neuen SteadyLine bei der Ressourceneffizienz Vorreiter.“

Ralf Mattheis
CEO von BHS Corrugated in China

Mit dem Wechsel der Antriebstechnologie die Energieeffizienz von Wellpappenanlagen erhöhen

Betrieb sichern: Investitionssicherheit nach Langzeitstudie im Edeka-Logistikzentrum

Bei Lenze denken wir langfristig und das auch im Sinne unserer Kunden. Deshalb wollen wir auch genau wissen, wie sich unsere Produkte unter bestimmten Bedingungen verhalten. Im Zentrallager von Edeka Rhein-Ruhr haben wir dazu von 2006 bis Ende 2014 die Prozesssicherheit von mehr als 5.000 elektromechanischen Antrieben und 2.200 Frequenz- und Servoumrichtern überwacht und analysiert. Das lieferte wertvolle Erkenntnisse für uns und für das Instandhaltungsteam von Witron. Zum Beispiel über Lebensdauer sowie Ursachen von Defekten und Schadensfällen. Auch Hinweise darauf, wann die technische Ausstattung vorbeugend zu warten ist oder zum Beispiel Getriebemotoren in bestimmten Bereichen ausgetauscht werden mussten, weil die Auslegung den tatsächlichen Rahmenbedingungen vor Ort nicht entsprach. Die Ergebnisse lassen sich nutzen, um im Zuge von Anlagensanierungen zielgerichtet in neue Technik zu investieren. Die Erkenntnisse flossen sowohl in spezielle Produktanpassungen für das Zentrallager ein als auch in Modifikationen in großer Serie. Kurz: in Investitionssicherheit für unsere Kunden und für uns.

„Wir planen langfristig. Dank der Langzeitstudie mit Lenze wissen wir nun, wieviel Geld Edeka in die Hand nehmen muss, um die Anlage in den nächsten zehn Jahren genauso produktiv betreiben zu können wie heute.“

Joachim Mehl
Instandhaltungsleiter von Witron im Edeka-Zentrallager Hamm

Mit Ergebnissen einer Langzeitstudie Investitionsentscheidungen für das Logistikzentrum treffen


Lenze auf der Hannover Messe Industrie

Auch im Jahr 2017 präsentierte sich Lenze auf der weltweit größten Industriemesse in Hannover und pflegte dort wichtige Kontakte. Der Messeauftritt stand ganz im Zeichen von Industrie 4.0-Anwendungen. Gezeigt wurden unter anderem Beispiele für den Einsatz von Virtual Reality in der Konstruktions- und Engineering-Phase von Maschinen sowie im Training. Außerdem konnten die Besucher die neue Easy Machine 4.0 erleben. Kern der Automatisierungslösung ist die Applikationssoftware Lenze FAST.

Auf positive Resonanz stieß auch die Cloud-Anwendung, die wir mit unserem amerikanischen Geschäftspartner ei3 zeigten. Sie liest relevante Maschinendaten aus, stellt diese sicher über die Cloud zur Verfügung und erlaubt umfangreiche Datenanalyse zur effizienten Maschinennutzung und zur präventiven Wartung. Ein Höhepunkt für uns war der Besuch der beiden Spitzenpolitikerinnen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsidentin Beata Szydło aus dem Partnerland Polen am Lenze-Messestand. Die beiden zeigten großes Interesse an den Innovationen unseres Unternehmens.

Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast bei Lenze auf der Hannover Messe 2017